Kleine Sachen mit dem Namen versehen, damit nichts verloren geht

Landschaftsillustration

Auf einer Reise mit Kindern geht schneller etwas verloren, als man denkt. Ein Handschuh bleibt im Zug liegen, die Kappe hängt noch im Auto, und das Kuscheltier liegt plötzlich auf der Gepäckablage. Ein kleiner Name auf jeder Kleinigkeit kann viel Suchen ersparen. Wer etwas findet, weiß dann sofort, wohin es gehört. Und oft wandert es tatsächlich zurück zum Besitzer.

Womit man Namen anbringt

Am einfachsten sind Aufkleber oder Stoffstreifen, auf die man den Namen schreibt. Auf Kleidung eignet sich ein wasserfester Stift an der Innenseite des Etiketts. Bei Trinkflaschen und Jausenboxen hält ein Aufkleber gut, wenn er sauber aufgeklebt wird. Für Rucksäcke gibt es meist eine Innentasche, in die ein Zettel passt. So bleibt der Name geschützt und trotzdem lesbar.

Schreib am besten nur den Vornamen oder ein kleines Zeichen darauf. Mehr braucht niemand zu wissen, und es ist auch nicht nötig, viel preiszugeben. Verwende eine gut lesbare Schrift, damit auch Fremde den Namen rasch entziffern können. Wenn du viele Kleinigkeiten beschriftest, lohnt sich ein Abend, an dem du alles auf einmal erledigst. Das dauert nicht lange und hält oft die ganze Reise.

Kinder haben Spaß daran, ihre Sachen selbst zu kennzeichnen. Ältere schreiben ihren Namen selbst auf, jüngere dürfen ein Bild oder ein Zeichen malen. So erkennen sie ihre Sachen sofort wieder, auch wenn sie noch nicht lesen können. Die Kinder gehen mit gekennzeichneten Dingen oft sorgfältiger um. Das ist ein schöner Nebeneffekt, der ganz von allein entsteht.

Zähle zu Beginn der Reise alle Kleinigkeiten kurz durch und danach wieder nach jeder Pause. Wenn du weißt, welche Dinge dabei sind, fällt jedes Fehlen sofort auf. Ein kurzer Blick auf den Bahnsteig oder den Rastplatz genügt oft. So kannst du noch rechtzeitig zurückgehen, bevor der Zug abfährt oder das Auto losrollt.

Wenn doch etwas verloren geht, bleib gelassen. Frag beim Personal oder an der Rezeption der Unterkunft nach, ob etwas abgegeben wurde. Ein beschrifteter Gegenstand wird viel eher zurückgebracht als ein unbeschrifteter. Sprich mit dem Kind darüber, dass Verlieren passieren kann und keine Katastrophe ist. Dann bleibt die Stimmung gut, und die Reise geht unbeschwert weiter.